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Ätsch!
Tja, meine lieben Insassen von Teltow-Seehof, da hat alles Wüten nix genutzt:
Berlin/Teltow - Nach fast 15 Jahren haben das Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen und die Erbengemeinschaft Sabersky einen Schlußstrich unter den Streit um Grundstücke in Teltow-Seehof (Potsdam-Mittelmark) gezogen, die einst jüdisches Eigentum waren. Damit sind die restlichen 600 anhängigen Verfahren erledigt. Die Berechtigung der Sabersky-Erben wurde anerkannt. [q]
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Mit Verlaub
... meine Herren "Gegenstimme" und "Freiheitsfabrik", aber Ihre bigotte Meinungsfreiheit, die eine Freiheit ist, die Sie sich ohne TDG/MStV gar nicht vorstellen können, die Menschen mit von Ihren muffigen Vorstellungen divergierenden sexuellen Präferenzen am liebsten mund- wenn nicht gar gleich richtig tot machen will und die mithin die Freiheit, sich geradewegs in die Fabrik zwecks Ausbeutung begeben zu müssen, bedeutet, können Sie sich dahin stecken, wo die Sonne niemals scheint.
Viele Grüße von den Maniacs der autonomen Antifa.
Die ganze schmutzige Geschichte gibt´s bei lysis und echtzeit.
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Einfach so verschiedene Dinge
Die Antideutschen Kommunisten Berlin gibt es noch. Sie haben die zweite Nummer ihres Magazins publiziert, mit Texten u.a. von Manfred Dahlmann und Alfred Sohn-Rethel. Ansonsten recht kryptisch. + + + Die APPD und die PARTEI haben ein Zweckbündnis gegründet. Letzten Sonntag erst gab ich dem freundlichen Punker auf dem Boxi meine Unterschrift. Alkoholiker an die Macht! + + + Die Junge Freiheit ist jetzt ganz offiziell nicht verfassungsfeindlich und die FAZ freut sich darüber ein zweites Loch in den Arsch. + + + Eines der wenigen hörenswerten Radios in Berlin sendet ab morgen nur noch halbtags. + + + Shirts der Caterpillar Clothing Line sind jetzt schwer angesagt. + + + Die neue Phase 2 ist thematisch langweilig und druckt ohne eigene Recherche bestenfalls halbgare berliner Sexismuspapiere nach. + + + Ich drücke mich vorm Lernen und Lesen. Oder hat jemand von Euch Interesse an einer kurzen Literaturliste zur Geschichte der osmanischen und türkischen Frauenbewegung? Na also.
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Nix los
Bald stehen die Klausuren an und ich begebe mich in Klausur. Dann klappt´s auch mit den Scheinen. Nach sechs sinnlos vertanen Hochschulsemestern darf der eine oder andere Leistungsnachweis ruhig mal drin sein.
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Status quo
Ach shit. Mahmud Ahmadinedschad hat die Präsidentschaftswahl im Iran gewonnen und hetzt gleich wieder in alter Manier drauf los. Zwar hat Rafsandjani auch eine Menge Dreck am Stecken, bemühte sich aber dennoch auch um die Stimmen der Reformorientierten und hätte sich vor Zugeständnissen nach einem Wahlsieg kaum drücken können. Vor allem übte er eine außenpolitische Rhetorik die auf Entspannung zielte und die antiamerikanischen und antizionistischen Dogmen hinter realpolitische Ziele zurücksteckte. Der Wahlsieg Ahmadinedschads bedeutet nun entweder, dass es doch noch eine ungeahnte Massenbasis für die Mullahs gibt oder dass die islamistische Oligarchie gerne mal ein paar Wahlzettel zu viel / zu wenig auszählen lässt. Gewalttätige Auseinandersetungen zwischen verschiedenen bewaffneten Fraktionen des Regimes während der Wahl weisen auf einen Betrug hin. Auf jeden Fall ist die Hoffnung, das islamistische Wahnsystem könne durch Zugeständnisse an die sehr viel liberaler denkende urbane Jugend bröckeln und sozusagen von innen her an den eigenen Widersprüchen zerbrechen, erstmal begraben. Da hatten die exiliranischen Oppositionellen (s.u.) wohl doch Recht, die im Vorfeld meinten, diese Wahlen könnten per se nichts Positives beitragen.
Aus gegebenem Anlass ein paar Links:
regimechangeiran.blogspot.com
iran-votes-2005.blogspot.com
und natürlich die:
Arbeiterkommunisten Iran
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